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Bonner Skyline




 Neues aus dem Orth-Haus

 Bonner Skyline
10.08.2007 | 14:36 Uhr   News drucken

Bonner Skyline
Orth-Haus vor der Bonner Skyline - fotografiert von Mike Brockschmidt.

Das Orth-Haus, Privatmuseum, Kunstverein, Galerie und exklusive Event Location, eingebettet in eine grüne Kunst-Oase, vor Universitätstürmen, Stadthaus, Remigiuskirche, Münster, Kreuzkirche, Schümannbau, Posttower, Bonncenter, Tulpenfeld und Siebengebirge - einer imponierenden Skyline zum Herbstanfang. Peter J. Orth - Portrait
Ein Mensch mit dem Gefühl für das Wesentliche und dem Blick fürs Detail
Wenn Peter J. Orth aus dem „Buch der Natur“ erzählt, dann erheben sich im Geiste seiner gespannten Zuhörer Bilder in leuchtenden Farben, sie riechen die Düfte und schmecken das Meer. Wer genau hinhört, erkennt die leisen Tönen zwischen seinen Zeilen, die Erkenntnisse aus einem wahrhaft gelebten Leben. Das tiefgründige Wissen eines Menschen, der nicht nur über die Wellen der Ozeane geschippert ist, sondern auch die Wellen des Lebens bezwungen hat. Peter J. Orth entspricht keiner Norm, er gibt seine eigene vor. Das zeigt auch seine Biographie.
1979, nachdem er die Freuden und Leiden eines etablierten Lebens genossen hatte, hängte er seinen Beruf als Versicherungsdirektor an den Nagel und widmete sich dem, was ihn immer schon am meisten interessiert hatte – der Weite und der Ewigkeit. Dass diese Entscheidung ihn, in Seemeilen gemessen, dreimal um die Erde herumführte, hätte er zu Beginn seiner Reise vielleicht selbst nicht gedacht. Mit seiner „Swan of Bonn“ legte er in 18 Jahren insgesamt 60 000 Seemeilen zurück, und das entspannt und in Muße. Peter J. Orth ließ sich Zeit, lag manchmal monatelang vor Anker, um Menschen und Landschaft in Ruhe kennen zu lernen. Sein besonderer Sinn für Ästhetik führte ihn dabei immer abseits der Touristenpfade, in entlegene Gegenden, wo er die oftmals versteckte Schönheit von Dingen erspürte, die sich dem oberflächlichen Betrachter nicht erschließt.
Seine Liebe zur Natur und zum Detail und seine Kreativität zeigen sich in seinen künstlerisch außergewöhnlich schönen Fotos und in seinen Büchern. Aus dem ehemaligen Kokon eines erfolgreichen Versicherungsdirektors ist ein begnadeter Künstler entschlüpft, der seiner Kreativität zu Wasser und zu Lande freien Lauf ließ und läßt. Wie jeder Künstler hat auch er eine besondere Liebe, und die heißt in diesem Fall Azoren. Diese Inseln und ihre Bewohner bleiben Peter J. Orth unvergesslich, was sich an den vielen liebevollen Fotos und Berichten über die Inseln zeigt.
Irgendwann jedoch holten auch den Segler und Künstler die Zwänge des profanen Lebens wieder ein. Um viele Erfahrungen, Erlebnisse und eine unglaubliche Wandlung reicher segelte er in Richtung Heimat, wo ihn private Verpflichtungen erwarteten, denn seine Mutter war zum Pflegefall geworden. Doch nach 18 Jahren wird ein Segler keine „normale“ Landratte mehr. Was machte also Peter J. Orth?

Er setzte seine Erfahrungen um und schöpfte aus dem Fundus seiner unglaublich tiefen Kreativität. Er plante, entwarf und baute mit der Konsequenz, dass sein ehemals gediegenes Elternhaus heute ein Gesamtkunstwerk mitten in Bonn-Tannenbusch ist. Ein Haus, das man nicht beschreiben kann, sondern sehen muss. Galerie? Museum? Kunsthaus? Begegnungsstätte? Alles in einem!
Hier lebt, schreibt, plant, entwirft und baut Peter Orth. Hier empfängt er seine Gäste. Künstler, Prominente, Spitzenkräfte aus Politik und Wirtschaft, aber auch die ganz „normalen“ Leute, die sich für Kunst interessieren. „Dieses Haus ist für jeden offen, der sich selbst öffnet“, erklärt der Künstler. „Nur wer sich anderen Welten öffnet, spürt das Leben.“




 



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