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Internet - made in Bonn




 Neues aus dem Orth-Haus

 Internet - made in Bonn
08.08.2007 | 18:01 Uhr   News drucken

Internet - made in Bonn
Der General-Anzeiger stellte ein Special online.

Internet - made in Bonn

Was Bonner Organisationen, Institutionen, Firmen, Museen und Privatleute auf eigenen Adressen im Internet anbieten, kann sich sehen lassen - Nur München hatte 2001 mehr ".de"-Domains pro 1000 Einwohner zu bieten als die Bundesstadt

Von Imke Habegger

Bonn. Die Suchmaschine "Google" findet bei einer Suche im gesamten Internet zum Stichwort "bonn" 2,5 Millionen Homepages. Reduziert auf Seiten aus Deutschland bleiben rund 800000 Seiten übrig, das sind immer noch zu viele für alle, die etwas Bestimmtes finden wollen. Aber es reicht, um sich vorzustellen, dass Bonn im Internet eine Rolle spielt. Die "Denic", die Organisation, die in Deutschland die Internetadressen (Domains) mit ".de"-Endung vergibt, veröffentlicht regelmäßig Statistiken, zum Beispiel die "Top Ten" der deutschen Städte und Kreise mit den meisten .de-Domains im Jahr 2001.

Diese Liste führen die Millionenstädte Berlin, München und Hamburg an. Die vergleichsweise kleine Bundesstadt behauptet sich unter diesen Riesen tapfer auf Platz 9. Wenn man sich jedoch die Top Ten bezogen auf die Einwohnerzahl ansieht, liegt Bonn hinter München auf Platz zwei. Auf 1000 Bonner kommen gut 146 Internetadressen. München hat mit 163 die Nase vorn, doch in Bonns großer Nachbarstadt Köln registrierte die Denic nur 124 Domains pro 1000 Einwohner. Natürlich verfügten Ende 2001 nicht genau 44311 Bonner über eine eigene Domain.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg gehört mit rund 20000 Beschäftigten zu den führenden Standorten in der Informations- und Telekommunikationsbranche, da werden viele Domains gewerblich genutzt oder im Bündel auf einen einzigen Großanbieter registriert.

Allerdings: Bundesweit waren 2001 nur etwa ein Fünftel aller .de-Domains in gewerblicher Hand, den Rest registrierten Privatleute. Nicht einbezogen in die Zahlen sind die vielen Menschen, die keine eigene Domain besitzen, sondern sich auf einem der Speicherplätzchen verschiedener Webhoster ihren persönlichen Internet-Auftritt gestaltet haben und meistens nur über eine lange URL (Uniform Resource Locator) mit vielen Slashes (das Zeichen "/") direkt ansteuerbar sind. Auch mit ihrer Hilfe ist die Bundesstadt im Web bestens vertreten. Internetseiten "made in Bonn" bieten massenweise Information und hier und da auch Kunst fürs Auge.

Welche Bonner Webseiten werden am meisten angeklickt? Wahrscheinlich die des Global Players Deutsche Telekom, die ihren Sitz in Bonn hat. Die Webseite eines weltweit agierenden Unternehmens lässt sich natürlich nicht vergleichen etwa mit der des Bonner Kunstmuseums. Außerdem wäre die Frage, welche Seiten wie oft genutzt werden, nur dann exakt zu beantworten, wenn Mausklicks von Surfern mit überall gleicher Messtechnik gezählt würden. Das ist nicht der Fall. Die auf vielen privaten Homepages eingebundenen so genannten Besucherzähler sind eher ein Spielzeug als ein Instrument mit Aussagekraft. Wirklich unverzichtbar und seriös ermittelt sind solche Besucherzahlen nur dann, wenn ein Internetangebot sich über Werbung finanzieren soll. Denn die momentan erlahmte Werbewirtschaft interessiert, wenn sie denn Anzeigen schaltet, brennend, wie viele Klicks eine Webseite treffen.

Um das zu messen, hat sich in Bonn 1997 die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) gegründet, die ihren Mitgliedern (aber auch nur denen) nach einem einheitlichen Messverfahren - und damit vergleichbar - die Besucherzahlen (ein zusammenhängender Besuch eines www-Angebots von außen) und der Page Impressions (Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Nutzer mit einer Webseite) auflistet.

Für das Online-Angebot des General-Anzeigers zum Beispiel zählte die IVW im Monat September 4,7 Millionen PageImpressions. Daraus lässt sich schließen, dass general-anzeiger-bonn.de als Bonner Seite bei den Internetnutzern ziemlich gut ankommt. IVW-geprüft ist auch der Internetauftritt der Telekom Baskets, die mit 334289 PageImpressions im Vorsaison-Monat September auch ein Ausrufezeichen setzen und über das Internet sogar einen eigenen Radiosender (Baskets-NetRadio) betreiben.

Viel interessanter als Zahlen liest sich jedoch die im vergangenen Juni veröffentlichte Studie "Der professionelle Internetauftritt im Sport", durchgeführt von Sportwissenschaftlern der Universität Göttingen. Danach liefert "www.telekom-baskets-bonn.de" die besten Inhalte aller Sportanbieter in Deutschland und belegt im Gesamtranking aller Sportarten bundesweit den 12. Platz. Gleichzeitig ist sie die mit Abstand beste deutsche Basketball-Homepage "made in Bonn" von Baskets-Pressesprecher Michael Mager und seiner Helfercrew.

www.bonn.de, die Seite der Stadtverwaltung, hat dagegen keine echten Highlights zu bieten und ist von einem wirklich elektronischen Rathaus noch weit entfernt. Immerhin ist sie übersichtlich, bietet gute Information über Standorte, Telefonnummern und Öffnungszeiten der städtischen Ämter und Einrichtungen. Sie hilft den Bürgern, Wege einzusparen, weil sie (für registrierte Benutzer auch bereits ausgefüllte) Antragsformulare zum Ausdruck anbietet, die dann per Post verschickt werden können.

Einen richtigen Katalog für Bonn haben General-Anzeiger und die VAD Internet Consulting ins Web gestellt. Unter www. bonnsite.de gelangt der Websurfer zu allem, was in Bonn zwischen Sport, Kultur, Gastronomie oder Industrie und Handwerk Rang und Namen hat. Auch Links auf private Homepages sind dort zu finden - alles redaktionell geprüft.

Wer wissen möchte, welche Museen es in Bonn gibt, wird schnell auf die passende Linkseite geführt. Neben den großen Museen fällt hier ein Schmuckstück aus dem Rahmen: der digitale Auftritt des Bonner Beethovenhauses, mit 360-Grad-Rundgängen durchs Museum und ausgeklügelter Technik im Hintergrund. Ein Gemeinschaftsprojekt des Beethoven-Hauses und des Fraunhofer Instituts für Medienkommunikation in Sankt Augustin.

Eine Schatzkiste ganz anderer Art hat Bonn auch real zu bieten: das blaue Orth-Haus an der Berta-Lungstras-Straße in Tannenbusch. Dieses außergewöhnliche Projekt des Künstlers Peter J. Orth versteht sich als Lebensraum, Galerie und Veranstaltungsort in einem. Kein Wunder, dass auch der Internet-Auftritt durchgestylt ist. www.orth-haus.de kann der Onliner über eine Flash-Version besuchen, die zwar etwas Zeit kostet, aber als künstlerisches Projekt sehenswert ist.

Ganz so viel Professionalität ist auf den Webseiten der Schulen natürlich (noch) nicht zu finden. Die jungen Webmaster sollen in Sachen Webtechnik erst noch dazulernen. Der Webkatalog von bonnsite.de führt Interessierte nicht nur zu Bonner Schulen, sondern auch zu Schulen im Rhein-Sieg-Kreis und an der Ahr, die eigene Seiten ins Internet gestellt haben.

Service im besten Sinne versteckt sich unter www.bonn-regio.de, dem touristischen Internetführer durch die Region. Vor allem Neubonner können sich hier schnell einen Überblick verschaffen, was in Bonn einen "echten" Besuch auf zwei Beinen wert ist.

Fehlt noch die Bonner Universität. Unter www.uni-bonn.de finden sich nicht nur notwendige Informationen und Übersichten über die Fakultäten und Studienangebote, da können surfende Studenten auch heute schon herausfinden, was es übermorgen in der Mensa Poppelsdorf zu essen gibt. Wenn das kein Service ist!


 
Foto © Michael Sondermann - Politisches präsentiert vom Orth-Haus

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